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Es kann losgehen. Pünktlich um 13.45 Uhr landeten wir heute nachmittag in Palma de Mallorca. Soweit lief alles bestens, bis zur Ankunft im Hotel. Schon beim Einchecken haben wir gemerkt, daß wir in Spanien sind ... hier läuft halt alles etwas anders und vor allem entspannter. Jedenfalls hatten wir bis zum Abend unsere Zimmer. Nach dem Zusammenbau und Teambesprechung haben wir unseren Nico erstmal in den Bierkönig geschickt ... zum Aggressionsabbau. Verständlich nach den bisherigen Erlebnissen ... hatte aber leider nicht den gewünschten Effekt (siehe Day 1). Es kann also losgehen !  Day 1 - Neid hat einen Namen - Team Univega
Bereits vor dem Beginn unseres Trainingstages mußten wir einige Fotosessions über uns ergehen lassen. Wir wurden halt sofort erkannt, und das nicht nur wegen unseres neuen Outfits. Nach dem ausgiebigen Frühstück ging´s um 10 das erste Mal das Delta hinauf. Die anschließenden 130km dienten dem lockeren Einstieg in die beiden Trainingswochen. Das Wetter war eher bescheiden und wie immer in Malle ziemlich windig. Und es hat sich genau wie im letzten Jahr bereits am ersten Tag abgezeichnet, daß wir auf andere Fahrer wie ein Magnet wirken. Die weitere Strecke führte uns nach Santany und wieder nach Arenal zurück. Am Ende stellte sich nur die Frage, ob 31,7 Durchschnitt am ersten Tag vielleicht doch zu wenig sind ? Und denkt daran, Köln wird hart ... sagen andere. Day 2 - Die rollende Jukebox
Nach unserem gestrigen Ausritt waren uns heute geschätzte 200 Fahrer auf den Versen. Vielen Dank auch an Rene Fischer für die musikalische Untermalung.Lass bitte das Radio auch im Rennen dran, so hört man, ob Du noch da bist... Ansonsten war´s diesmal recht sonnig und halbwegs warm. Auf dem Programm stand eine entspannte Ausfahrt über 160km, die natürlich nicht entspannt endete ... Respekt auch für die "ticketlösenden Hintendraufhänger" ... ganz großes Kino !!  Day 3 - Die jungen Wilden werden kommen
Unsere Heißsporne Christian und Franco werden alles vernichten, was ihnen im GCC im Weg steht ... das zeigt sich schon jetzt im Training. Für die Zwei und ihre Leistungen wollen wir uns jetzt schon mal entschuldigen ... Heute standen wieder 160km mit etwas Programm auf dem Plan. Die anfangs gemeldete Wetterwarnung traf zum Glück nicht zu, der Wind war allerdings alles andere als angenehm, dazu noch Temperaturen um die 10 Grad. Das hat dann auch nur relativ wenige Fahrer herausgelockt. Hoffen wir, daß es in den nächsten Tagen besser wird. Unsere zweite Trainingsgruppe absolviert inzwischen stetig ihr Grundlagentraining. Ansonsten geht´s allen bestens, keine Ausfälle, die ersten Anzeichen einer Belastung sind an einigen Hinterteilen zu vermerken, die Technik läuft perfekt.
An alle Hobbyfahrer in Deutschland ... vergesst das Wachsen nicht !!
Day 4 - Unfreiwilliger Ruhetag Nachdem wir heute morgen bei Regenwetter frühstückten, entschieden wir uns, den planmäßigen Ruhetag um einen Tag vorzuverlegen. Einziger Nachteil dieser Aktion, wir konnten den vorherigen Abend nicht ausnutzen. Am Nachmittag gab´s dann noch eine kleine Gymnastikeinheit, die bei einigen erstmals in dieser Woche Muskelkater verursachte. Ansonsten ist nicht viel passiert, außer die Bayern sind ne Runde weiter. Day 5 - Ist denn heut schon Weihnachten ?
Heute morgen staunten wir nicht schlecht. Während des Frühstücks begann es zu schneien ! So zeichnete sich wieder ein freier Tag ab. Nachdem sich gegen Mittag dann die Temperaturen auf ca. 4 Grad erwärmten, beschlossen wir dann doch noch eine kleine Runde zu drehen. Unsere beiden Jungen mußten daraus dann gleich 150km machen, wir anderen hielten uns da angesichts der Wohlfühl-Temperaturen etwas zurück. Am Abend kam dann der Rest der Truppe an. Steffen fühlt sich in Topform und mußte auch gleich eine 100er Einlauf-Runde hinlegen, bei immer noch sommerlichen 4 Grad. Abends geht wie schon in den letzten Tagen natürlich nichts, da morgen auch erstmals Berge anstehen.
Day 6 - Soller ist doch kein Berg Gegenüber gestern war es heute dann doch etwas wärmer, 7 grad. Aber es sollte noch schlimmer werden, je weiter es Richtung Berge ging, um so mehr setzte Nieselregen ein. Nachdem wir relativ zügig an den Berg rangefahren sind, hat dann jeder individuell die Serpentinen erklommen. Wie erwartet, waren selbst 2 Aufstiege des relativ leicht zu fahrenden Soller für unsere Spitzentruppe zu wenig, so daß der Randa noch dran glauben mußte. Der wellige Heimweg wurde dann noch etwas ausgebaut und mit dem gewohnt hohen Tempo vollendet. Wenn das so weiter geht ... Day 7 - Ein ganz normaler Tag auf dem Rad
10.00 Uhr fuhr der orangene Univega-Express wie immer vom Hotel "Taurus Park" los. Heute standen 160km mit Sprints, 2 EB´s und zum Schluss noch Endkampf auf dem Programm. Nach 35km begann das für jeden individuelle Sprintprogramm. Danach gings weiter im G1 Tempo. Die zwei Mannschafts-EB´s in je zwei Gruppen machten das monotone G1 Training abwechslungsreicher. Auf den letzten 7km war dann der teaminterne, wettkampforientierte Endkampf. Im Grossen und Ganzen ein schöner Trainingstag. 
Day 8 - Alt gegen Jung ... Sieg im Endkampf
Heute war der letzte Trainingstag vom 2. Block. Am Ende standen 200km mit einem 32er Schnitt auf dem Tacho. Mit dem kompletten Team war das aber heute eine recht angenehme Sache. Zum Schluss stand wieder mal Endkampf auf dem Programm, das heißt zwei Gruppen gegeneinander mit bestimmten Ziel. Heute hieß es "Jung und wild" gegen "Alt und gutaussehend". Natürlich ein klarer Sieg für die erfahrenen alten immer noch schönen Hasen ... Heute Abend haben wir uns den "Bierkönig" redlich verdient.  Day 9 - Regeneration
Unser zweiter freier Tag stand vor allem im Fokus des gestrigen Abends :-) Der Bierkönig hatte uns alles abverlangt ... Wir nutzten den Tag also zur Regeneration und um Schumis erstes Rennen erleben, was bei sonnigem Wetter direkt am Ballermann schon was anderes als aktuell zu Hause ist.
Day 10 - Beginn des dritten Trainingsblocks
Heute ging´s mit dem dritten Block unseres Trainingslagers los. Teamchef Renzo versprach gleich zu Beginn eine Steigerung der Intensität ... er hatte nicht übertrieben. Los ging´s gleich mit mehreren Sprints, bergauf natürlich. Entsprechend fertig waren wir alle. Profis haben´s da sicher leichter. Anschließend ging´s dann im strengen G1 noch Richtung Santanyi und zurück, natürlich mit EB´s und Endkampf. Der Kaffee im Dino zur Nachmittagssonne war dann mehr als verdient. 
Day 11 - Königsetappe - Wir lieben Berge
Nach dem relativ anstrengenden gestrigen Training stand heute die Königsetappe des Trainingslagers auf dem Plan. Es sollte der Küstenklassiker mit einigen Bergen gefahren werden. Los ging´s dann auch über Andratx. Nachdem die Straße gesperrt war, mußten wir einen Umweg über Esporles nehmen. Dann ging´s entlang der wunderschönen Mittelmehrküste mit atemberaubenden Aussichten nach Deia und zum Soller. Dieser mußte natürlich zweimal hochgefahren werden. Am Ende standen dann mehrere Tausend Höhenmeter und mehr als 180 km zu Buche. Zu Recht eine Königsetappe. Das Wetter hat super mitgespielt ... so macht Radfahren Spass !!

Day 12 - Spass mit Rad
Heute haben wir am vorletzten Trainingstag einen "aktiven Ruhetag" mit 2x 10km Mannschafts-EB hingelegt. Der Tag zuvor in den Bergen hat doch ganz schön Spuren hinterlassen ... somit ließen wir es heute recht ruhig angehen. Wir stiegen heute bereits nach 5 Stunden vom Rad. Wir machen den Radsport nur zum Spass. Warum also verbissen den Plan durchziehen ... der Spass steht im Vordergrund, auch wenn wir uns manchmal verbissen in den Berichten anhören. Die Berichte haben bisweilen einen etwas ironischen Ton, aber wir nehmen uns selbst nicht immer ganz ernst. Wenn wir auf dem Rad sitzen und eine Startnummer dran haben, geben wir 100%. Traurig ist nur, dass einige Leser unseren Spass nicht verstehen und das Thema viel zu erst nehmen. Hey Leute ... das ist nur ein (unser) Hobby !! Wir sind halt nur nicht langweilig ... und etwas anders :-) Day 13 - Gemeinsam sind wir stark
Am letzten Trainingstag wollten wir nochmal die 200km-Marke knacken. Die Stimmung und Moral im Team waren ausgezeichnet ... das "Wir-Gefühl" schon lange hergestellt. Wir genossen das schöne Wetter und saßen problemlos die Zeit auf dem Rad ab. Franco und Christian sind nicht nur beim Essen kaum satt zu bekommen ... für sie war an diesem Tag erst nach 260km Schluss. Respekt !!   |